Das Alte Rathaus von Feucht.



Das Feuchter Wappen zeigt einen Zeidler. Zeidler ist die alte Berufsbezeichnung für Imker und diese waren die wichtigen Honiglieferanten für die berühmten Nürnberger Lebkuchen.
 

 

Meine Frau und ich wohnen schon seit 1977 bzw. 1971 in Feucht, das ein paar Kilometer südöstlich von Nürnberg liegt. Mittlerweile sind noch "ein paar" Kinder dazugekommen.
Der Name unserer knapp 14.000 Einwohner zählenden Stadt kommt übrigens nicht davon, dass es hier besonders feucht wäre, sondern meint im Altdeutschen, dass der Ort "unter Feuchten gelegen" ist. Wobei sich "Feuchten" einfach mit "Fichten" übersetzen lässt. Feucht ist auch heute noch von einigermaßen viel Wald, dem Lorenzer Reichswald, umgeben, aber auch von den Autobahnen A9, A6, A73 und demnächst von der überflüssigen ICE-Trasse von Nürnberg nach München, die über Ingolstadt gehen soll. 
Überflüssig ist diese Trasse deshalb, weil die bereits bestehende ICE-Strecke über Augsburg kostengünstiger und auch viel ökologischer ausgebaut werden könnte als es dieser Neubau ist, der wertvolle Natur, zum Beispiel die der Fränkischen Alb, zerstört! 
Von unserem Haus sind es nur wenige Gehminuten zum Wald und mit der S-Bahn oder dem Auto ist man in fünfzehn Minuten in Nürnberg. Es wohnt sich also nicht schlecht in Feucht. Mehr über Feucht (auch zur Geschichte!) gibt es auf der Homepage des Marktes Feucht.

     
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